hier hab ich ein paar geschichten, die ich mal geschrieben hab...



Ohne Titel

“Schon wieder so ein Mist”, dachte Robert.
Er stand vor dem Spiegel und betrachtete sich von der seite. Sein langes Haar war schon seit 4 Tagen nicht gewaschen, es sah fettig und klebrig aus. Aber ihm machte es nichts aus. Die Jeansschlaghosen und sein schwarzes T-Shirt musste man eigentlich auch schon waschen. Er hatte keine Lust drauf. Er hatte ueberhaupt keine Lust auf irgendwas.
Nur auf ein Ding, Gitarre spielen. Er nahm seine dunkel rote E-Gitarre aus der Ecke und spielte einfach drauf los.
“Jetzt kommen wieder die Scheissnachbarn, und fangen an zu schimpfen”, dachte er. Seine Eltern waren fuer 1 Monat weg. Ein ganzer Monat, das hatte Robert nie erwartet, er war ja erst 17, was die Eltern als “Kindheit” bezeichneten.
“Kindheit” murmelte Robert, “ha, ich bin im einem Jahr volljeahrig… Was fuer ein doofes Wort.”
Er spielte “The Hardest Button To Botton” von The White Stripes – das erste was ihm eingefallen ist, und, was er so einigermassen spielen konnte.
“Wo sind diese Nachbarn?!” Er hatte schlechte laune. Alles nur wegen Meg.
“Bloede Hure” knurrte Robert vor sich.
Sie hat mit ihm Schluss gemacht. Einfach so.
“Und schneid’ dir eindlich deine fettige Haare ab” – war das letzte was sie ihm noch zugeworfen hat, bevor sie in den Bus gestiegen ist.
“Die Haare abschneiden? Nie! Nachdem ich sie so lange wachsen gelassen hab!”
Er wusste genau warum sie mit ihm Schluss gemacht hat - Ben. Was fuer ein bescheuerter Name. Hundname.
Ben, Ben – komm her Huendchen!
Er spielte noch lauter. Diesmal “What went wrong in your had” von Supergrass.
“Passt sogar” dachte Robert kurz, und fing an so laut er konnte zu singen. Nicht das er es besonders gut koennte - nein, das war es nicht, er mochte es einfach. Damit konnte er den Wut rauslassen.
“Manche Boxen gegen die Wand, mache besaufen sich zum geht-nicht-mehr, und ich singe.” Er guckte auf die Uhr. 2 Uhr Morgens. Morgen musste er in die Schule.
“Kein Bock”, dachte er, “da wird Meg sein, zum Glueck ist sie 2 Jahre juenger als ich, geht in die neunte und ich in die 10 , also sollten wir uns nicht zu oft sehen. Bloede Kuh! “
Ben – er ist doch ein Jahr juenger als sie! Das ist doch unmoeglich sich in den zu verknallen! Er ist zwar gross und hat … Ist doch egal! Er will jetzt nicht darueber nachdenken.
Das Telefon klingelte.
“Hast du denn auf die Uhr geguckt?? Weisst du das es schon drei Morgens ist??” schimpfte der Nachbar
“Halb drei”
“Was?” hat der Nachbar nicht verstanden.
“Es ist erst halb drei, nicht drei wie sie sagten”, wiederolte Robert ruhig.
“Ich rufe jetzt die Polizei an!”
“Machen sie’s ruhig” sagte Robert aber am anderen Ende pipste es schon.
“Scheiss Mann”.
Er wollte weinen, konnte es aber nicht. Es ging nicht. Er wusste nicht warum.
Das Telefon klingelte wieder.
“Was???” schrie Robert in den Hoerer.
“Ich…” eine leise Meadchenstimme ertoente am anderen End. “Ich wollte nur…” Sie stockte.
“Meg?”dachte Robert “Nein, Meg hat eine viel quietschendere Stimme, die aber ist weich und ruhig”.
“Wer ist da?” Aber am anderen Ende war keiner mehr dran. Robert hatte auf einmal wieder gute Laune, seine Haare sahen nicht mehr so fettig aus, und die Kleidung war auch sauber geworden.
Er wusste genau, dass Meg nur eine Schlampe war, die nichta auser Schmincke im Kopf hatte.
Nicht mal was ueber Musik wusste sie. Als er ihr mal sagte, dass The Stone Rose gut findet, meinte sie nur:
“Ach, ist das diese neue Pop Band?”
Sie kannte nichts gutes, nichts. Nicht mal Supergrass oder The White Stripes, die er doch immer hoerte. Nur diesen Justin. Er wusste jetzt genau wer angerufen hat.



ich musste mal irgendeine geschichte fuer einen wettbewerb schreiben, ueber eine "fantsy brunnen"...da hab ich das geschrieben...


Ich war schon beim Einschlafen, als das Telefon klingelte.
-“Ja?”, murmelte ich in den Hoerer.
-“Josh!”, ich erkannte Pennys etwas tiefe fuer ein Maedchen Stimme gleich, “komm schnell in den “Cherry Park”, ich muss dir was zeigen!”
-“Ich schlafe und ausserdem…”, ich wollte noch etwas sagen, doch Penny
unterbrach mich.
-“Josh, ich mein es ernst, komm bitte schnell, schliesslich liegt der Park
nicht so weit von dir entfernt!” Sie legte auf.
Ich lächelte. Sie schafft es immer mich zu ueberreden.
Draussen war es schon dunkel, alle schliefen, nur ein paar Typen rauchten
in der Ecke.
Am liebsten wuerde ich jetzt wieder in mein Bett klettern und
weiterschlafen… Ich hatte so ein schoenen Traum : Ich in einem roten
“Cadillac” mit ganz laut aufgedrehter Led Zeppelin Musik, ein paar nette
Mädchen, und vielleicht etwas Alkohol… Aber nein, Penny musste ja unbedingt anrufen…
Da stand ich jetzt vor dem “Cherry Park” Tor. Keiner da. Vor lauter
Langweile fing ich an nachzudenken, was ich Penny zum Neujahr schenken
werde. Noch ein Monat, und dann ist es so weit – 1970. Mir kam das etwas
komisch vor. Die Zeit geht manchmal so schell…
Aufeinmal sah ich Penny. Sie lächelte mich an. Ich ging zu ihr.
“Komm”, sagte sie, als ich schon neben ihr stand, ‘ich will dir etwas
zeigen!” Sie lächelte wieder. Etwas war hier falsch.
Wir gingen zu einem alten Brunnen, den ich noch nie bemerkt habe. Das war für mich neu, ich war hier ja schon so oft.
“Hier”, sagte Penny geheimnisvoll, “wenn du hier…”, sie stockte, lächelte
dann wieder so seltsam und redete weiter, “du musst hier ein Geldstück
reinwerfen. Dann passiert etwas besonderes, etwas ganz neues, was du noch NIE”, sie redete lauter, “nie gesehen hast!”
Ich guckte sie verwundert an. Jetzt erst wurde mir klar warum sie so
bizarre lächelte und warum sie sich überhaupt so benahm. Erst jetzt.
“Komm”, sagte ich, “komm, gehen wir zu mir nach Hause, es ist so kalt
hier.”
Es war die Wahrheit, es fing an zu schneien und der Wind wurde auch
stärker.
“Nein” kurrte Penny. Sie schüttelte ihr orangenes , lockiges Haar. “Du
glaubst mir nicht! Warum glaubst du mir denn nicht? Siehst du denn nicht,
ich sage die Wahrheit! Warum versuchst du es denn nicht? Ist es so schwer?”
Sie fing an zu weinen.
Mir blieb nichts anderes übrig, also holte ich ein 50-Cent-Stück aus meiner
Hosentasche und warf die Münze in den Brunnen.
Aufeinmal ertönte Musik. Musik, die mir bekannt vorkam. Mir wurde klar, was Penny meinte.
Durch den Anstohs der Münze an den ausgetrokneten Brunnenboden, erklang
ein Ton, Echo erstand und man hatte das gefühl, mehrere Münzen zu hören.
Penny lächelte wieder.
“Verstehst du jetzt, was ich meine?”
Ich verstand das. Sehr gut sogar.
Aufeinmal zog Penny zwei Tickets aus der Tasche.
“Hier”, sagte sie, “morgen um neun hören wir uns richtige Musik an.”
“Tja”, dachte ich, “nur Penny kann sowas ausdenken…”

das hab ich in der schule geschrieben. ich find sie sehr dumm. ernst. aber was solls? ich hatte ja wenig zeit.


Die Nummer


“Und was jetzt?” Matthias wusste nicht was er machen sollte. Andrea hat ihm ihre Nummer gegeben. Einfach so, ohne Grund. Natuerlich gab es einen Grund – sie mochte ihn. Er sie auch, aber anrufen...Er konnte sich nicht dazu bringen, ihre Nummer zu waehlen. Was wuerde er ihr sagen? Das war alles so schwer, er traute sich nicht.
Mit einer schnellen Geste machte er The White Stripes an. Er konnte die Woerter auswendig. Er spielte Air Guitar bis er stumme Schlaege an der Wand hoerte – das hiess er sollte die Musik leiser machen. Wie immer ander besten Stelle des Liedes...
Matthias warf einen kurzen Blick auf die Nummer – und ihre Schrift. So schoen und rund.
„Sie ist wohl sehr ordentlich..naja, sieht ,am ihr auch an,“ brummte er vor sich hin.
Er strich mit den Fingern durch sein langes lockiges Haar – das half ihm normalerweise besser zu denken.
Er ueberlegt ob es Wert war sie anzurufen..wie sie aussah. Er probierte sie sich vorzustellen. Mit ihren schulterlangen, schwarzen und glatten Haaren...mehr fiel ihm nicht ein. Nur noch die wein-roten Lippen. Maschinell machte er die Musik wieder lauter und ging auf den Balkon raus um eine Zigarette auszurauchen.
Nachdem er zwei ausgeraucht hat, ging er in die Kueche um sich Kaffee zu kochen. Schon halb elf...
Er griff nach dem Telefon und waehlte. Seine Haende zitterten, er stellte den Kaffee auf den Tisch um ihn nicht zu verschuetteln.
Besetzt. Er atmete langsam auf.
„Und was jetzt?“

diese hier hab ich 3 tage lang geschrieben - was fuer mich sehr viel ist. und ich hab mir sehr lange ueberlegt, was ich am ende machen soll...

The Obsession


„Verdammt! Schon wieder zu spaet!“ Matt wirft einen kurzen Blick auf seine Uhr.
Da steht sie.Courtney. Er erkennt sie gleich an der roten Handtasche.
Sie raucht gerade eine Zigarette zuende und wirft sie auf den Boden, auf den Muelleimer,der neben ihr steht, achtet sie nicht.
Heute ist genau ein Jahr um, als er sie zum erzten mal gesehen hat. Er kennt sie jetzt recht gut. Und ihren Fruend auch. Jeden Freitag holt er sie an dieser Stelle ab, aber heute ist er wohl zuspaet, genauso wie Matt.
Nach der 3 Zigarette kommt der gruene Cadillac endlich an. Courtney springt rein, doch nach einer Minute steigt sie wieder raus. Sie schreit wuetend. Matt beobachtet alles von der Seit – er hat Schadenfreude. Der Cadillac faert weg. Ohne Courtney. Sie bleibt weinend stehen.
Matt will zu ihr gehen, ihre sage wie doll er sie mag, das er sie jetzt schon ein Jahr beobachtet doch Courtney leauft weg. Er rennt ihr rinterher doch sie steigt in ein Taxi und faehrt fort.

Als Matt zuhause ist, schaltet es ZZ Top ein und holt eine Flasche Martini. Er ueberlegt wie er jetzt Courtney wiederfinden soll. Er kennt nichts ausser ihren Namen. Nichts. Frueher wartete er immer auf sie auf der Stelle, wo sie ihr Freund abholte. Jetzt aber sind sie nicht mehr zusammen. Das war ihm klar. Er hasst alles. Er hasst sein Leben, den Gedanken, dass er sich in eine Frau verliebt hat die er gar nicht richtig kennt. Er kennst nur den Klang ihrer Stimme, ihr Laecheln....er will nicht mehr daran denken.
Matt greift nach den Schluesseln und leauft aus dem Haus. Er kann nicht mehr. Er muss sie finden. Er versteht zwar das es Unsinn ist, aber ihm ist es egal. Er hat schon zu viel Getrunken um klar zu denken. Courtney...er wiederholt den Namen bis er ihn nicht mehr richtig wahrnimmt.
Ob sie weiss das es auf der Erde einen Mensch gibt, den sie nicht mal kennt, der sie so liebt, wie kein anderer. Der sie mehr liebt als das eigene Leben. Ob sie das wohl weiss...Natuerlich nicht.
Sein langes Haar faellt ihm auf die Augen, er sieht fast nichts, doch er geht weiter ohne es weg zu tun. Lohnt sich nicht.
Es ist drei Uhr morgens, Matt steht auf der Bruecke und guckt in das schwarze Wasser. Er sieht sein Spiegelblid an, und kann den Hass nicht unterdruecken. Kein Wunder das Courtney ihn nicht mag, so hesslich wie er ist. Er stellt ein Bein ueber das Gelaender. Dann das zweite. Er hielt sich mit den Heanden fest. Er atmete tief auf. Das war das Ende. Wie im Lied von The Doors.
„This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only friend, the end
Of our elaborate plans, the end
Of everything that stands, the end
No safety or surprise, the end
I'll never look into your eyes...again”

Weiter weiss er nicht. Er atmet nochmal auf...und leasst das Geleander los. Es wird dunkel und kalt. Dann ist alles weg. Fuer immer.



Working Title ,Eyes'

- Und? Wie findest du’s?
- Gut.
- Sei ehrlich.
- Es ist gut. Wirklich.
Marina guckte fest in seine braune Augen. Man koennte fast denken, sie koenne dort die Wahrheit ablesen.
- Was denn? fragte er nach einer Weihle. Glaubst du mir nicht?
Sie wusste es nicht. Sie wollte ihm glauben, konnte es aber einfach nicht. Etwas hinderte sie daran. Nur sie wusste nicht was.
- Was denn? wiederholte er.
- Nee, nichts. Alles ist gut. sagte sie.
Das war das erste mal, dass sie jemandem ihre Lieder vorspielte. Frueher hat sie es sich noch nie getraut. Nicht direkt. Sie hat einfach keinem vertraut, es waren ja Lieder ueber ihr Leben, ueber ihre Gedanken, Gefuehle. Aber ihm schon. Ihm hat sie es einfach so vorgespielt.
Sie kannte ihn nur einige Stunden.
Es war ein Zufall, dass die ihn ueberhaupt kannte. Wenn man das ueberhaupt kennen nennen kann.
- Wie heisst du? fragte sie ihn.
- Ich? Ist das nicht egal? Namen nehmen einem nur sie Freiheit weg. Man muss das machen, was der Name verlangt. Man muss immer gleich bleiben, damit der Name auch passt. Man muss antworten, wenn jemand diesen Namen ruft. Man wird verantwortlich fuer ihn. Fuer den Namen.
- Wie soll ich dich dann nennen?
- Such dir einen aus. Was deiner Meinung nach passt. Wie du mich siehst. Wie willst du mich nenen?
Sie wusste es nicht. Woher auch? Sie kannte ihn ja kaum. Es war ihr komisch, einfach so einen Namen auszusuchen und dann ihn so benennen.
- Ich weiss nicht.
Er guckte sie an. Grosse, braune Augen.
Man konnte in solche stundenlang gucken, ohne davon muede zu werden. Man wuerde nicht wissen, was er denkt, was er fuehlt, doch man vekam ein Gefuehl des Vertrauens. Als wuerde man sich schon sein Leben lang kennen.
- Ich werde dich Johnny nennen. Okay, Johnny?
Sie wusste nicht, warum sie diesen Namen ausgesucht hatte. Ohne Grund, dachte sie. Dieser Name gab ihr einfach ein warmes Gefuehl, genauso wie seine Augen. Johnny’s Augen.
Sie hoerte ihn summen. Die Melodie von ‚Johnny B Goode’. Sie kannte das Lied gut. Ihr Vater hat es frueher immer gehoert, als sie noch 5 Jahre alt war. Aber nun ist er tot. Sie war nur 7, als er sie fuer imme verlassen hat. Wenige Jahre spaeter ist dann auch ihre Mutter gestorben. Marina blieb mit ihrer Oma zusammen. Die Wohnung wurde verkauft und das Geld fuer das Studium ausgegeben. Marina ist 19 und wohnt alleine. In der Wohnung von Oma. Jetzt auch schon tot.
- Willst du was zum trinken? Sie guckte ihn an. Johnny fuegte sie dann hinzu.
- Kaffee waer’ nicht schlecht. Er grinste. Er hatte ein tolles Grinsen. Und Haare. Seine Haare waren unglaublich toll. Sie wuerde diese Haare gerne anfassen koennen. Aber sie kannte ihn nur einige Stunden. Sowas konnte sie sich nicht leisten.
Die Uhr schlug halb 3 Morgens.
Sie hat ihn ausversehen kennengelernt.
Marina hat Dave gesehen. Dave kuesste Dori. Dave ist Marina’s Freund. War ihr Freund.
Es tat ihr weh, sie wollte nicht mehr. Sie wollte nicht mehr wissen, nichts. Dave kuesste Dori und ebenso Angela und Vera. In einer Nacht.
In einer Nacht verlohr Marina das, an was sie glaubte. An Liebe zwischen ihr und Dave. Weg. Weg fuer immer.
Es ging ihr schlecht, sie wusste nicht, was sie machen sollte. Sie lief weg, weg, weg davon, sie wollte keinen sehen. Doch sie sah ihn. Seine Augen. Seine Augen waren das erste, was sie sah. Und was ihr das gefuehl gab, dass nicht alles so schlimm sei. Es waermte sie von Innen.
Jetzt kochte sie ein Kaffee fuer ihn. Sie wusste nicht, warum sie ihm einfach so ihre Lieder vorspielte. Er meinte, er finde sie gut. Ob das wirklich so war? Sie guckte ihn an. Er guckte zurueck und ihre Augen trafen sich.
Ja. Er fand ihre Lieder wirklich gut. Sie sah es jetzt. Sie fuehlte es.
Und sie wusste jetzt warum. Warum sie ihm diese Lieder vorspielte. Sie vertraute ihm.
Ihm und nur ihm.




ich hab noch mehr, aber ich glaub das interessiert keinen.




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